Christoph Kutsche Sachverständiger im Bereich EDV Sachverständiger im Bereich ITK-Forensik
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Der betriebliche Datenschutzbeauftragte.

 

Öffentliche und nicht öffentliche Stellen, die personenbezogene Daten automatisiert erheben, verarbeiten oder nutzen, sind verpflichtet, bei diesen Arbeiten die Ausführungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie anderer Vorschriften über den Datenschutz sicherzustellen. Der oder die Datenschutzbeauftragte ist Organ der Selbstkontrolle; sie unterstützen und beraten ihr Unternehmen.

 

Unternehmen haben einen betrieblichen Beauftragten für den Datenschutz schriftlich zu bestellen, wenn sie bei der automatisierten Datenverarbeitung mindestens 10 Personen oder bei der Verarbeitung auf andere Weise (manuelle Verfahren) mindestens 20 Personen beschäftigen. Maßgeblich ist nicht die Anzahl der Arbeitnehmer, sondern die der im Unternehmen tätigen "Personen" (d.h. auch freie Mitarbeiter, Auszubildende und Geschäftsführer).

 

Wann genau muss ein betrieblicher DSB bestellt werden?

 

Das BDSG verpflichtet Sie als Unternehmer zur Bestellung eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten,

 

- unabhängig von der Zahl der Beschäftigten, wenn Sie als verantwortliche Stelle personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung oder der anonymisierten Übermittlung erheben, verarbeiten oder nutzen (Beispiele: Auskunfteien, Adressverlage, Markt- und Meinungsforschungsinstitute); § 4 f, Abs. 1 Satz 6 BDSG,
- unabhängig von der Zahl der Beschäftigten, wenn Sie als verantwortliche Stelle automatisierte Datenverarbeitungsvorgänge vornehmen, die eine Vorabkontrolle verlangen (z.B. Scoringverfahren bei Kunden); § 4 f, Abs. 1 Satz 6 BDSG,
- ansonsten, wenn Sie als verantwortliche Stelle mindestens 10 Personen wenigstens vorübergehend mit automatisierter Datenerhebung, -verarbeitung oder -nutzung beschäftigen; § 4 f, Abs. 1 Satz 4 BDSG, oder
- als verantwortliche Stelle mindestens zwanzig Arbeitnehmer wenigstens vorübergehend mit nichtautomatisierter Datenerhebung, -verarbeitung oder -nutzung beschäftigen; § 4 f, Abs. 1 Satz 3 BDSG.

 

Wie kann ich Sie dabei unterstützen?

 

Als Zertifizierter Datenschutzbeauftragte kann ich in Ihrem Unternehmen die Rolle des externen Dateschutzbeauftragten übernehmen, oder von extern Ihren internen Datenschutzbeauftragten unterstützen.

 

Zur Aufgabenerfüllung gehören technische, organisatorische und rechtliche Kenntnisse. Der DSB muss die gesetzlichen Regelungen, wie die Grundrechte mit Datenschutzbezug, das Bundesdatenschutzgesetz, bereichsspezifische datenschutzrechtliche Regelungen und die einschlägigen Spezialvorschriften des Fachbereichs kennen und sicher anwenden können.

 

Was müssen Sie tun?

 

Nehmen Sie mit mir Kontakt auf! Alle Einzelheiten können wir in einem persönlichem Gespräch klären.

 

Mit einem externem Datenschutzbeauftragten haben Sie keine Probleme gegenüber der Aufsichtsbehörde. Sie brauchen keinen internen Mitarbeiter mit dieser Aufgabe zu belasten. Und Sie können sich Ihren primären Aufgaben in Ihrem Unternehmen widmen.

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